13.06.2017 Vortrag ROBERTNEUN@ATuesday, TH Köln
Die Diskussion um „bezahlbaren“ Wohnungsbau bestimmt seit einiger Zeit die städtebauliche und architektonische Debatte in der Bundesrepublik.
Die Gründe dafür sind die zunehmende Gentrifizierung attraktiver, innenstadtnaher Wohnlagen insbesondere in den Boom-Städten, der immer noch steigende Wohnbedarf pro Kopf der Bevölkerung und eine gewisse Zunahme einkommensschwacher Zuwanderer. Inzwischen haben sich neue Modelle des Wohnens entwickelt: Von Baugruppenmodellen, flexiblen Wohnrundrissen, Mehrgenerationenwohnen und hybriden Gebäudetypologien reichen die Auswahlmöglichkeiten, die dem Bedarf der Gegenwart mehr entsprechen sollen als die über Jahrzehnte gängigen Standardmodelle.
Dabei stellt sich die Frage, inwieweit Wohnformen tatsächlich neu erfunden werden müssen und inwieweit historische Modelle des reformierten Wohnens als Anhalts- oder Ausgangspunkte für zeitgenössische Modelle dienen können.
17.05.2017 Arch+ feature 62 - Der Architekt ist immer schuld?
mit
Christoph Schäfer, Künstler & Renée Tribble, Planerin (PlanBude, Hamburg)
Tabea Michaelis, Projektentwicklung (denkstatt, Basel)
Nils Buschmann, Architekt (Robertneun, Berlin)
Niels-Christian Otzen, Investor (ECE, Hamburg)

moderiert von Tanja Kessel, Frank Seehausen (TU Braunschweig), Anh-Linh Ngo (ARCH+)ARCH+ beschäftigt sich seit jeher mit den Produktionsbedingungen von Architektur, so etwa zuletzt dezidiert in der Ausgabe 225 – Legislating Architecture mit den rechtlichen Kräften, die weltweit unterschiedlich Architektur bestimmen, oder in Heft 220 – Normcore mit den neuen Architekturströmungen in Flandern, die erst durch die Etablierung der Institution des Bouwmeester ermöglicht wurden.

Aber in der öffentlichen Wahrnehmung sind vor allem Architekt*innen für das Gelingen oder Nicht-Gelingen von Bauvorhaben verantwortlich. Als Vermittler*innen zwischen Auftraggeber*innen, Auftragnehmer*innen und Öffentlichkeit muss ihr Werk sehr unterschiedliche Interessen balancieren. Wir fragen nach den Möglichkeiten und Gestaltungsspielräumen, Baukultur im Dialog zwischen Entwickler*innen und Planenden zu schaffen.
15.03.2017 1:1 Berliner Architekturdialoge
Das Format 1:1 Berliner Architekturdialoge inszeniert in seiner fünften Staffel an sechs Abenden das Zwiegespräch zwischen einem Architekten aus Österreich und einem Berliner Kollegen. Zwischen Österreich und Deutschland bestehen vielfältige kulturelle Bezüge, die sich auch in Berlin in einem kontinuierlichen professionellen Austausch in der Baupraxis und in der Lehre zeigen. Die personellen und professionellen Wechselwirkungen wie auch der architektonische Diskurs verdeutlichen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.
Begleitet von einer Handvoll Projektbilder beleuchtet der 50-minütige Dialog jeweils ein von den beiden Dialogpartnern gewähltes, architektonisches Thema aus Österreichischer und Berliner Perspektive. 
Redigierte Mitschnitte der Gesprächsabende werden zusammen mit den Projektbildern und Skizzen der Dialogpartner auf dem Blog der BDA Galerie unter blog.bda-berlin.de veröffentlicht. 
Die 1:1 Berliner Architekturdialoge 2017 Österreich : Berlin der BDA Galerie werden von Katharina Löser und Tillmann Wagner kursiert.

Michelangelo Zaffignani studierte Architektur an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck. Seit der Bürogründung von Bechter Zaffignani Architekten im Jahr 2009 arbeiten Rene Bechter und Michelangelo Zaffignani vielfach an Bauaufgaben, die aus Wettbewerbsteilnahmen entstehen. Ihre Arbeit ist geprägt von der konsequenten Suche nach der besten Lösung für die konkrete Aufgabe. Geleitet von diesem Parameter entstehen Bauten, die sich daher nicht immer in das gängige Bild der zeitgenössischen Vorarlberger Architektur einordnen lassen.


Nils Buschmann studierte Architektur an der Technischen Universität und der Hochschule der Künste Berlin. Er gründete 2000 die Architektenpartnerschaft ROBERTNEUN™ mit Thomas Baecker und Tom Friedrich. ROBERTNEUN™ verstehen sich als traditionelle Architekten, die versuchen, aus dem heterogenen Fundus der Architekturgeschichte zeitgenössische Antworten auf die aktuelle Stadt- und Architekturdiskussion zu finden. Der kulturelle Schatz des Vorhandenen in seiner Reichhaltigkeit dient ihnen als Referenz in Ihren Arbeiten.
13.03.2017 6/6h Architekturgespräch: Aktuelle Blicke auf das Werk von Roland Korn
Zum Auftakt der Reihe 6/6h-Architekturgespräch veranstaltet die BDA Galerie am 13. März 2017 um 19 Uhr einen Gesprächsabend, der das Schaffen Roland Korns in den Blick nimmt. Es geht dabei nicht um die historische Perspektive, sondern um die Relevanz des Werks eines der führenden Protagonisten der DDR-Moderne für die heutige Architektengeneration. Das Kuratorium der Galerie hat einige Kollegen dazu eingeladen, knapp, das heißt in fünf bis max. zehn Minuten, einen Aspekt im Werk Roland Korns, der für sie heute von Interesse ist, zu beleuchten.




Gäste:           
Bernd Albers (Bernd Albers Architekten) 
Ralph Brandt (brandt+simon architekten) 
Nils Buschmann (Robertneun Architekten)
Thomas Fiel und Martin Jennrich (Baukanzlei Fiel • Jennrich) 
Michael Kny (Kny & Weber Architekten)


Fotoessay:    
Andrew Alberts


Moderation:  
Andrew Alberts, Armin Behles, Urs Füssler
 
BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
06.02.2017 1. PREIS_HEIDESTRASSE SO, BERLIN
Nach der Überarbeitung haben ROBERTNEUN™ den 1. Preis des nichtoffenen 1-phasigen Realisierungswettbewerbs Heidestrasse Sondergebiet in der Europacity, Berlin gewonnen.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher:
„ROBERTNEUN entwerfen ein sehr selbstbewusstes Ziegelgebäude, das die Erinnerung an die industrielle Vergangenheit des Areals wieder aufleben lässt. Der identitätsstiftende Solitär wird städtebaulich der herausragenden Lage in höchstem Maße gerecht, bietet rundum eine attraktive Erdgeschosszone und hervorragende Wohnungsgrundrisse. Ich freue mich, dass hier neben Handel und Gewerbe rund 170 Wohnungen entstehen und im gesamten Quartier Heidestraße anteilig 25% mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen gesichert sind.“

Teilnehmer:
Alleswirdgut, ARTEC, COBE, kadawittfeldarchitektur, Kleihues+Kleihues, Gerkan, Marg und Partner, ROBERTNEUN™ Architekten, Stefan Forster Architekten, Thomas Müller Ivan Reimann Architekten
26.01.2017 Vortrag ROBERTNEUN@Identität der Architektur
1. Aachener Tagung, 26. – 27. Januar 2017, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen
Anhand des Projektes Am Lokdepot stellen wir unsere Idee einer Architektur von Typus und Topos dar.

Die erste Tagung thematisiert den Ort als eine der grundsätzlichen Einflussgrößen beim Entwurf und Bau von Architektur und Stadt. Gebaute Architektur ist immer an einen realen Ort gebunden. Durch die Eigenheiten des Ortes erfolgt die Individualisierung der Aufgabe, entsteht die Besonderheit die nur im Dialog und in Bezugnahme auf den physischen Kontext erschlossen werden kann. Die Auseinandersetzung mit dem Umfeld erfordert beides, die Wertschätzung des Vorhandenen als auch das Bewusstsein, dass Architektur die gesellschaftlichen Voraussetzungen und technischen Möglichkeiten ihrer Zeit spiegelt und somit immer auch Veränderung bedeutet.

Wie verhält sich das Neue am Ort? Wie wird auf räumlich-lokale Aspekte Rücksicht genommen?
Wie gelingt es besondere Orte der Identität zu schaffen? Ist es nur vermeintlich ein Widerspruch, dass die ansteigende Individualisierung der Architektur zwar einerseits zu immer neuen Orten, dabei aber andererseits zu immer gleichen Orten führt? In jeder Gegend entstehen Orte dieser Art, nicht nur in ein und derselben Stadt, sondern auch von Stadt zu Stadt, von Land zu Land usw. Es ist die um sich greifende Form der „Ortlosigkeit“, die Architektur und mit ihr ganze Straßen, Plätze und Felder als Orte auswechselbar erscheinen lässt. Ist dafür vielleicht ein fehlendes Bewusstsein für das Hier und Da, für die Eigentümlichkeit des dem Entwurf und dem Bau jeweils vorausgegangenen Ortes verantwortlich? Erzeugt das Überhandnehmen solcher Nichtorte allmählich eine veränderte, neue Sensibilität der Profession gegenüber dem Ort?

Unter dem Thema „Ort“ geht die Konferenz dieser Frage nach dem Ortsbezug der Architektur und seiner möglichen Verankerung innerhalb der Disziplin nach. Wie kann man den Ort verstehen und seinen Anspruch, den er an die Architektur stellt; wie kann die Architektur auf den Ort reagieren?

Unter drei vorgegebenen Fragestellungen und anhand beispielhafter, gebauter Projekte sollen die verschiedenen Positionen im Umgang mit dem Ort aufgezeigt und zur Diskussion gestellt werden.

1. Der vorgefundene Ort
Wie lässt sich Wissen um das Potential eines Ortes generieren; welches waren die Methoden und Instrumente, mit denen der Ort erforscht und für den Entwurf relevant wurde; wie konnte der Ort beschrieben, erfasst und aufgenommen werden; welche Bedeutung hatte der Ort?

2. Der entwurfliche Ort
Welchen konkreten Einfluss hatten die Gegebenheiten und/oder Bedingungen des Ortes für den Entwurf; wie wurden die Erkenntnisse in das Entwerfen und den Entwurf transferiert; welche Ideen, Strategien und Konzepte spielten eine konkrete Rolle; welchen Einfluss hat der Ort auf die architektonische Sprache?

3. Der gebaute Ort
Wie wurde der Bau mit dem Ort verbunden und an die räumliche Situation angeschlossen; welche Überlegungen und Techniken kamen zum Einsatz; welche Bedeutung hat der Ort und der Bau für den Ort; welche architektonischen Mittel wurden verwendet und/oder entwickelt, um auf den Ort zu reagieren?
11.01.2017 Vortrag ROBERTNEUN@Positionen HKTW Leipzig
Am 11. Januar 2017 um 19.00 Uhr erläutert Nils Buschmann von ROBERTNEUN™ aus  Berlin anhand aktueller Projekte das Stadt- und Architekturverständnis des Büros.
13.12.2016 Vortrag ROBERTNEUN@Junge Baukunst im Gropiushaus Hannover
Am 13. Dezember 2016 lädt der Verein zur Förderung der Baukunst um 19 Uhr zum vierten Vortrag in seiner Reihe “JUNGE BAUKUNST” in das Gropiushaus Hannover.


Nils Buschmann von ROBERTNEUN™aus  Berlin wird zum Thema „Architektur der Stadt“ aktuelle Projekte erläutern.
26.11.2016 Europa @ St. Agnes
Die Europa- Lichtinstallation am Kirchenschiff St. Agnes von more Platz Caro Baumann und Johannes Scheele, Foto von Ruben Dario Kleiner.
18.11.2016 Vortrag ROBERTNEUN@architecture friday lecture series at GSA (glasgow school of art)
As part of the architecture friday lectures at the glasgow school of art in the iconic architecture of mackintosh ROBERTNEUN will present and discuss their way of producing and understanding architecture and the city.
18.07.2016 Fertigstellung_Frische Paradies, Stuttgart
Das achte Projekt der Zusammenarbeit von Frische Paradies und ROBERTNEUN ist in Stuttgart fertiggestellt und eröffnet worden. Mittlerweile 16 Jahre begleiten wir das Frische Paradies in allen architektonischen und gestalterischen Aufgaben.
09.06.2016 Vortrag ROBERTNEUN@Heinze ArchitektTOUR 2016, Dresden
Zum Thema intelligenter Umgang mit Bestand tragen wir unser Architektur der Stadt Projekt Am Lokdepot vor.
Wir erläutern wie wir unsere Städte weiterbauen und wie wir in unseren Städten wohnen wollen.

Donnerstag, den 09.06.2016, 17.15 Uhr in der gläsernen Manufaktur in Dresden
24.05.2016 1. Preis_Europacity Riverside, Berlin
ROBERTNEUN™ Architekten haben gemeinsam mit Lohrengel Landschaft den 1. Preis des nichtoffenen 1-phasigen Realisierungswettbewerbs Europacity Riverside Block am Stadtplatz (Baufeld C) in der Europacity gewonnen.

Teilnehmer:
Eike Becker Architekten, KSP Jürgen Engel Architekten, Leon Wohlhage Architekten, Ortner & Ordner Baukunst, ROBERTNEUN™ Architekten, Stefan Forster Architekten, Thomas Müller Ivan Reimann Architekten

24.04.2016 Fertigstellung_Am Lokdepot 6, Berlin
Das Wohn- und Atelierhaus Am Lokdepot 6 ist fertig und bezogen. Im Oktober wird als letztes Gebäude des Projektes Am Lokdepot das Haus Am Lokdepot 11 fertiggestellt.
Mittlerweile lässt sich das Projekt als Teil der Stadt erahnen.
16.03.2016 3. Preis_AIT Award 2016 housing/living für Am Lokdepot 123
Am 16. März 2016 wurden von den Juroren und der Redaktion der AIT die Preise bekannt gegeben. 
Kategorie Living/ Housing:

1. Preis  
86 Dwellings, FR-Lyon
Éric Lapierre Architecture (ELEX), France
 
2. Preis   
Rasu Namai, LT-Vilinus
Paleko ARCHstudija, LT-Lithuania
 
3. Preis
Am Lokdepot 123, DE-Berlin
ROBERTNEUN Architekten, Germany
 
Anerkennung 
Stöckli Balstahl, CH-Balthal
Pascal Flammer, Switzerland
 
Anerkennung 
Chalet La Pedevilla, IT-Enneberg
pedevilla architects, Italy
 
Anerkennung 
"Verweile doch!", DE-Munich
peter haimerl . architektur, Germany
 
Anerkennung  
Werkhaus, DE-Gerswalde
TKA Thomas Kröger Architekt, Germany
 
Anerkennung  
Wohnen im Minimal-Raum, DE-Berlin
wiewiorra hopp schwark architekten, Germany

09.01.2016 Workshop_Open Table Kooperative Großstadt, München
Open Table 09.01.2016
10:30–17:00
Lothringerstr. 13
D- 81667 München

Thesen für einen besseren Wohnungs- und Städtebau in München und anderswo

Ein offenes Symposium der KOOPERATIVE GROSSSTADT eG i.G.
Mit konstruktiven Kurzvortägen verschiedener Akteure aus Architektur, Kunst, Politik und Presse und daran anschließenden Diskussionsrunden wird eruiert, in welchen Städten und Häusern wir zukünftig leben wollen, und wie diese Ideen für ein gemeinschaftliches, urbanes Leben realisiert werden können.
An welchen politischen, gesellschaftlichen, und nicht zuletzt architektonischen und planerischen Stellschrauben muss gedreht werden, um vom Reden ins Machen, und zum bestmöglichen Ergebnis zu kommen?
Die Thesen treffen in rascher Abfolge in kurzweiligen Blöcken aufeinander.

Andreas Hofer, Daniel Glaser, Christoph Hochhäusler, Anne-Julchen Bernhardt, Thomas Mühlender, Joana Ortmann, Wolfgang Rossbauer, Roland Züger, Verena Schmidt, Benjamin David, Christian Hadaller, Anna Hanusch, Laura Weißmüller, Georg Cadeggianini, Florian Fischer, Jörg Koopmann, Christian Müller Inderbitzin, Nils Buschmann, Markus Sowa, Marion Wolfertshofer, Hilde Strobl, Dominik Bückers, Jürgen Patzak-Poor, Matthias Lilienthal, Ute Fragner, Ursula Müller

01.12.2015 Vortrag ROBERTNEUN@horizonte an der Bauhaus Universität, Weimar
12.10.2015 Deutscher Architekturpreis_Am Lokdepot 123, Hannover
Heute findet die festliche Preisverleihung des Deutschen Architekturpreises im Schloss Herrenhauses in Hannover statt.
Insgesamt werden ein Preis, 5 Auszeichnungen und 8 Anerkennungen verliehen. Am Lokdepot 123 erhält eine der Auszeichnungen.

"Dieses Projekt verdient eine Auszeichnung für die besondere Courage, mit der die Architekten ans Werk gingen. Es überzeugt weniger die etwas zu schrille Farbwahl als vielmehr die weitsichtigere Entwurfsidee für das unkonventionelle Gebäudekonzept.
Die Grundrisse stecken voller Möglichkeiten und Angebote für unterschiedliche Lebensmodelle, sie nehmen nichts vorweg, sie schließen nichts aus.
Dort wo sie mit unterschiedlichen Raumhöhen und einem Split-Level-System arbeiten, bieten sie befreiende räumliche Erfahrungen. Hier klingt Durchwühlen über die gesamte Gebäudetiefe mal nicht nach Durchzug, sondern nach Großzügigkeit und einem intensiven Dialog zwischen Innen und Aussen.
Bemerkenswert sind das Durchhaltevermögen der Architekten, die großmaßstäbliche Geste voller Individualität und Kleinheiligkeit, die Lässigkeit in Detaillieren und Materialwahl.
Mit den Häusern Am Lokdepot leisten die Architekten einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion darüber, wie innerstädtisches Wohnen in unserer zeit aussehen kann - erfreulich gerade in berlin, wo zu diesem Thema zwischen viel Mittelmaß nur wenig gute, innovative Beispiele auffallen."
Regine Leibinger, Auszug aus der Jurybegründung

18.09.2015 Vortrag ROBERTNEUN@Ettersburger Gespräche, Weimar
Wir stellen das Projekt Am Lokdepot als Stadtumbau "Architektur der Stadt" auf den Ettersburger Gesprächen vor.
Initiiert von der Bundesstiftung Baukultur.
18.05.2015 BDA Preis Berlin 2015_Am Lokdepot 123
Am Lokdepot 123 (1. Bauabschnitt) hat den BDA Preis Berlin 2015 erhalten.

Ein Stück Stadt, das sich in die angrenzende Stadttextur integriert, den Gleisraum als öffentlichen urbanen Raum manifestiert, einen öffentlichen Freiraum um die denkmalgeschützten Lokdepothallen herum als südlichen Eingang des Gleisdreieckparks bildet und den Park durch die erhöhte Zugänglichkeit im Quartier verwurzelt.
Der gefundene Bestand mit seinem bahngewerblichen Charakter dient als Ausgangspunkt des Projektes. Der Gewerbebau als Referenz bietet die Chance den aktuellen Wohnbau in seinem Oberflächenfetischismus zu hinterfragen und durch räumlichstrukturelle Qualitäten in Rohbau und Fassade zu ersetzen. Eine Rohbau- Raumstruktur, die im Ausbau aneignungsfähig ist.

Am Lokdepot versucht aus dem spezifischen Fundus des Gefundenen eine Antwort auf die aktuelle Krise der Architektur zu finden.
Eine Architektur, die unverwechselbar und zugleich gebunden, kontextuell und selbstverständlich ist, die materialhaft und konkret ist und altern wird, die ein Gleichgewicht zwischen Gemeinschaft und Individualisierung, zwischen Öffentlichem und Privatem findet.
18.05.2015 Berufungsvortrag ROBERTNEUN@Universität der Künste, Berlin
Nils Buschmann wurde zum Berufungsvortrag für die Professur Gebäudelehre und Entwerfen an die UdK Berlin eingeladen. Unter dem Titel: ARCHIV BERLIN LABOR haben wir unsere Haltung zur Zukunft von Architektur der Stadt, zu Berlin als europäische Metropole und einer darauf ausgerichteten Lehre und Forschung formuliert.
16.04.2015 Vortrag ROBERTNEUN@Kap Forum, Köln
"Architektur der Stadt"ROBERTNEUN™ verstehen sich als traditionelle Architekten, die versuchen aus dem heterogenen Fundus der Architekturgeschichte zeitgenössische Antworten auf die Krise der aktuellen Architektur zu finden. Wie lässt sich eine Architektur entwickeln, die unverwechselbar und zugleich gebunden, kontextuell und selbstverständlich ist?ROBERTNEUN™ sucht eine Architektur, die das Gegenteil von internationalisiert, gleichmacherisch, austauschbar, funktionalistisch, für immer neu, entmaterialisiert, abstrakt, individualisiert, etc. will! Der kulturelle Schatz des Vorhandenen in seiner Reichhaltigkeit dient als Referenz. »Architektur« – Architektur!
16.04.2015, 19.00 Uhr, KAP Forum, Salierring 32, D- 50677 Köln
17.12.2014 2. Preis_Wohnen an der Gartenstadt Falkenberg, Berlin
Wir freuen uns sehr über einen 2. Preis bei dem eingeladenen Wettbewerb Wohnen an der Gartenstadt Falkenberg in unmittelbarem Umfeld der Unesco- geschützten Bruno Taut- Siedlung. Nochmehr würden wir uns über die Umsetzung der Jury- Empfehlung freuen, auch die zweiten Preise mit Objektplanungsaufträgen der insgesamt 350 Wohnungen zu beauftragen (ROBERTNEUN™ Architekten mit Atelier Loidl und building applications).==



Beurteilung des Preisgerichts:
"Ausgehend von einer feinfühlig und differenzierten historischen Analyse der Gartenstadt Falkenberg wird eine neue städtebauliche Haltung und in den Gebäuden eine Neuinterpretation der Gartenstadt vorgeschlagen. ... Die vier Gebäudetypen – Erkerhaus, Lauben-, Pergolen- und Verandahaus interpretieren auf verschiedene Weise die Gartenstadt, jeweils geprägt durch vertikale Außenräume. ... Die Formulierung der wohnungsnahen Freiräume, wie die Siedlungsgärten, Angerhöfe, Nachbarschaftsgarten, die Erschließungsräume, Besucherparkplatz und die Festwiese überzeugen die Jury und bilden einen wichtigen Anker für eine ganzheitliche Wirkung des Quartiers. Im Übergangsbereich zum Weltkulturerbe überzeugt der Entwurf insbesondere auf der freiraumplanerischen Ebene mit der Kulissenpflanzung, weniger auf der städtebaulich architektonischen Seite. ... Insgesamt bildet der Entwurf einen wichtigen Beitrag zum Wettbewerb, der insbesondere aufgrund seiner Verzahnung von Architektur und Außenräumen ausgezeichnet wird, als Gesamtkonzept jedoch als zu ambitioniert und in den Gebäudetypen zu differenziert für den spezifischen Ort (Welterbe) bewertet wird."
1. Preis Zanderroth
2. Preis ROBERTNEUN™
2. Preis Heidenreich & Springer


14.10.2014 Diskussion_Zukunft Wohnen - Wie?, Dresden
Gemeinsam mit Prof. Hammerschmidt, Christiane Schmidt von BeL - Sozietät für Architektur und Alexander Hagner von gaupenraub+ wurde diskutiert, wie das urbane Wohnen zwischen Gesellschaft und Individuum zwischen Haus und Stadt gedacht und umgesetzt werden kann.
10.09.2014 Architekturpreis Farbe - Struktur - Oberfläche_Am lokdevot 123, Frankfurt am Main
Unser Projekt Am Lokdepot (1. Bauabschnitt LOK 1,2,3) hat eine lobende Erwähnung des Architekturpreises Farbe, Struktur, Oberfläche erhalten. Ausgelobt wird der Architekturpreis seit 2004 von Caparol und AIT.
01.02.2014 Fertigstellung_Am Lokdepot 123
Nach 4 Jahren Planung und 18 Monaten Bauzeit steht der erste Bauabschnitt unseres Wohnungsbauvorhabens "Am Lokdepot 123" kurz vor der Fertigstellung. Die nächsten beiden Häuser Am Lokdepot 45 wurden im Oktober 2013 begonnen.
14.10.2013 Vertretungsprofessur_Bauen im Bestand und Denkmalpflege, Uni Kassel
Für die kommenden zwei Semester WS 2013/14 und SS 2014 übernehmen wir eine Vertretungsprofessur des Lehrstuhls Entwerfen im Bestand am Fachbereich Architektur Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel.
Ausgehend von dem wertvollen Initial Muck Petzets letztjähriger Ausstellung im  Deutschen Pavillon der Architekturbiennale in Venedig untersuchen wir mit den Studenten das Potential hilfsbedürftiger Bestandsbauten unter der Erzählung einer visionären alltäglichen Zukunftsgeschichte.

01.01.2013 Umzug_St. Agnes, Berlin
Im Januar 2013 zieht ROBERTNEUN™ in den Gemeindesaal der ehemaligen Kirche St. Agnes in der Alexandrinenstrasse 118-121 in Berlin- Kreuzberg.
Das Ensemble aus Kirche, Gemeindesaal und weiteren Wohn- und Verwaltungsräumen wurde von dem ehemaligen Berliner Senatsbaudirektor Werner Düttmann geplant und 1967 fertiggestellt.
Nachdem die kirchliche Nutzung 2005 beendet wurde, haben Lena und Johann König 2012 die gesamte Kirche erworben und werden 2013 den Kirchenraum mit der Galerie Johann König beziehen. Brandlhuber+ Emde, Schneider konzipieren die Umnutzung mit minimalen Eingriffen und werden bei den Sanierungsarbeiten durch eins bis neun Architekten Ingenieure unterstützt.
Die Aussenanlagen werden von June14 Meyer Grohbrügge & Chermayeff umgestaltet.
St. Agnes wurde u.a. auf der diesjährigen Venedig Biennale 2012 in einer von OMA kuratierten Ausstellung "Public Works: Architecture by Civil Servants" als ein Beispiel von öffentlicher Architektur der Nachkriegsmoderne ausgestellt. Als herausragendes Beispiel einer brutalistischen Nachkriegsarchitektur steht das Ensemble unter Denkmalschutz.


Bitte unsere neue Adresse ab dem 01.01.2013 beachten !!!
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ROBERTNEUN™ ARCHITEKTEN GMBH
ALEXANDRINENSTR. 118-121
ST. AGNES
D-10969 BERLIN
T 0049 30 847 12 66 60
F 847 12 66 661
14.11.2012 Vortrag_HTW Dresden
In dem Interview, das Muck Petzet und Florian Heilmeyer anlässlich der Ausstellung "Reduce, Reuse, Recycle" im deutschen Pavillon der diesjährigen Venedig Biennale mit ROBERTNEUN™ geführt haben, schlagen wir vor, den Ausstellungstitel um den Begriff "Reinvent" zu erweitern.
Der Begriff erweitert die vorgeschlagenen architektonischen Strategien im Umgang mit Bestehendem in Hinsicht auf das Neubauen. Er erweitert die Strategien um das Wiedererfinden, er spielt darauf an, Dinge aus der Erinnerung hervorzukramen, aus der eigenen und damit aus der kollektiven. Wiedererfinden sagt schliesslich, dass es schon mal da war und nur wieder aufgegriffen werden könnte.
15.09.2012 1. Preis_Städtebaulicher Wettbewerb Kindl- Brauerei, Berlin
Geprägt ist das Wettbewerbsreal durch die unmittelbare Nachbarschaft der expressiven Backsteinarchitektur des denkmalgeschützten Sudhauses (1926 - 1930 von den Architekten Hans Claus und Richard Schepkeerbaut), sowie durch die unter dem Wettbewerbsareal liegenden Kellergewölbe des ehemaligen Vollgutlagers.
Der Entwurf von ROBERTNEUN™ macht beide Faktoren zum Ausgangspunkt des Konzeptes und wurde dafür mit einem 1. Preis ausgezeichnet:
In Bezug zu dem Baudenkmal Sudhaus wird eine Atmosphäre und Struktur vorgschlagen, die die Insellage stärkt und in dem Ort schlummernde Qualitäten und Bilder wiedererfindet. Großmaßstäbliche und freistehende Volumen werden in einem eingeschossigen Teppich eingebettet und auf das Vollgutlager als Krone aufgesetzt. Mehrseitig orientiertes Wohnen über den Dächern von Neukölln, eingebettet in eine kleinteilige Raumstrukturtruktur aus Remisen und privaten und öffentlichen Höfen. Es entsteht eine Mischung aus Großform und räumlicher Kleinteiligkeit, die sich typologisch und maßstäblich an den Bestand anlehnt. Das Wohnen auf dem Kindl- Brauereigelände im Sinne von Fabrik- (freistehende Baukörper mit Skelettbauweise und beidseitigen Terrassen) und Atelierwohnen (Remisen mit einer Raumhöhe von 5,00m, Oberlichtern und Laderampe) ergänzt das Wohnungsangebot inmitten der gleichförmigen umliegenden Gründerzeitstruktur und wird als aneignungsfähiger Rohbau mit definierten Individualisierungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Zusätzlich wird die Ensemblebildung des Entwurfs mit den bestehenden bauten durch die Materialisierung mit Beton, Ziegel und Stahl unterstützt.


Der 1. Preis soll Grundlage für die Aufstellung eines Bebauungsplans sein.
28.08.2012 La Biennale di Venezia 2012_Reduce, Reuse Recycle
ROBERTNEUN™ ist im deutschen Pavillon der 13. Internationalen Architekturbiennale in Venedig vertreten.
Unter dem Titel "Reduce, Reuse, Recycle" wurden durch den Generalkommissar Muck Petzet verschiedene Architekturprojekte kuratiert, die sich auf unterschiedliche Weise mit bestehender Architektur auseinandersetzen.
Unter anderen wird unser Projekt Galerie Giti Nourbakhsch aus dem Jahr 2006 gezeigt.
Auf großformatigen Aufnahmen von Erica Overmeer werden die Projekte durch die Ausstellungsgestaltung von Konstatnin Grcic so arrangiert, dass der deutsche Pavillon im Sinne des Ausstellungstitels weitergedacht und modifiziert wird.
Der entsprechende Katalog "Reduce, Reuse, Recycle. Resource Architektur" ist im Hatje Cantz Verlag erschienen und enthält ein ausführliches Interview mit ROBERTNEUN™, worin auch unser Wohnbauprojekt "Am Lokdepot" in Berlin dokumentiert wird.
29.05.2012 2. Preis_Supermarkt, Göttingen
23.11.2011 Vortrag_Uni Kassel
ROBERTNEUN™ spricht anlässlich des städtebaulichen Wohnungsbauvorhabens "Am Lokdepot" über die Zukunft Berlins, ihre Vorstellung einer städtebaulichen Weiterentwicklung der Stadt, sowie des zeitgenössischen Wohnens.
Universität Kassel, Vortragsreihe Fusions, Prof. Cuadra, Prof. Augustin
25.11.2011 2. Preis_25hours Hotel im kleinen Bikini-Hochhaus, Berlin
ROBERTNEUN™ wurde seitens der Bayerischen Hausbau GmbH und 25hours Hotel GmbH zu einem Plangutachten für das gesamte Interior Design des neuen 25hours Hotels in dem kleinen Bikini Hochhaus am Zoo in Berlin eingeladen und landete mit seinen Vorschlägen auf dem 2. Platz.
26.10.2011 2. Preis_Fassadenwettbewerb Hellweg Yorckstrasse, Berlin
ROBERTNEUN™ gewinnt bei dem eingeladenen Fassadenwettbewerb Hellweg Yorckstrasse den 2 Preis.